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Herzlich Willkommen auf den Webseiten von Heinz Süllhöfer
Heinz Süllhöfer ist ein hartnäckiger Zeitgenosse. Seit mittlerweile 40 Jahren kämpft der 82-jährige Erfinder gegen die Bayer AG. Der Vorwurf: Bayer habe ihm eine patentgeschützte Idee geraubt.
Am Donnerstag (24.01.08) geht der Prozess am Düsseldorfer Landgericht in die nächste Runde. Zur Vorgeschichte: Mitte der 60er Jahre hatte der Düsseldorfer Erfinder Heinz Süllhöfer BAYER eine Maschine zur Herstellung von Isolierplatten aus Polyurethan-Hartschaum zum Kauf angeboten. Der Leverkusener Chemie-Multi lehnte ab - und baute die Süllhöfer-Erfindung nach. In der Folge warf die Apparatur für den Konzern Milliarden-Gewinne ab. Süllhöfer strengte einen Prozess wegen Patent-Verletzung an, der mit einem Vergleich endete. Der Konstrukteur überließ dem Unternehmen die Nutzung der Platten-Maschine und sollte dafür Lizenz- Gebühren erhalten.
Davon sah er allerdings nie eine müde Mark. Der Multi mogelte sich um die fälligen Zahlungen herum, indem er Unter- Lizenzen an andere Firmen vergab und diese mit deren Bestellungen von BAYER-Rohstoffen verrechnete. Der Düsseldorfer Erfinder reichte deshalb erneut eine Klage ein. Diese bildete den Auftakt für einen Prozess-Marathon, dessen Ende auch nach 35 Jahren noch nicht abzusehen ist. Vorläufig letzte Station war ein Verfahren wegen Verletzung von Erfinder- Persönlichkeitsrechten vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht, mit dem Heinz Süllhöfer den Leverkusener Patent- Räubern die Verbreitung von wahrheitswidrigen Aussagen über den Sachverhalt verbieten lassen wollte.
In dem Urteil vom 21. März 2002 entsprach das Gericht diesem Ansinnen in wichtigen Teilen. Es verbot BAYER unter Androhung einer Strafe von bis zu 250.000 Euro, weiterhin zu behaupten, Süllhöfer sei nicht der Erfinder der Maschine, der Konzern hätte eine entsprechende vor dessen Konstruktion entwickelt und der Düsseldorfer hätte sie bei einem Besuch des Werkes gesehen und nachgebaut.